One Night in Bangkok und der Golf von Thailand

One Night in Bangkok und der Golf von Thailand

Eigentlich waren wir ja drei Tage in Bangkok. Aber wegen der Müdigkeit der Anreise haben wir den ersten Tag irgendwie verpennt. Hotels haben eben auch ihren Reiz. Dafür sind wir nach dem Frühstück frisch gestärkt ins Straßenleben gestürzt. Bei Rush Hour den Erstbesten Tuk Tuk Fahrer geschnappt, Preis ausgehandelt (umgerechnet 2 Euro) und los ging’s. Die Jung’s beherrschen ihr Fahrzeug und die Formel 1; Sollte hier mal nach kleinen Nachwuchsfahrern schauen, es würde sich lohnen. Vorbei an hunderten Straßenhändlern, rein in den ersten Verkaufsladen. Durch den geringen „Taxifahrpreis“ wird man gleich in den 1. Verkaufsladen hineinbefördert. Hier muss man dann etwas kaufen, damit der Fahrer sogenannte Spritscheine für Gasoline erhält, wie es in jedem Reiseführer steht. Somit waren wir vorbereitet und haben in super klimatisierten Räumen zugeschlagen. Einmal Oberkörpermaße genommen und somit wurden mir meine persönlichen „Armani“ Hemden mit dem Stoff meiner Wahl bestellt. „Hey wir fahren doch morgen weiter?“ – „Mein Freund, kein Problem, bis heute Abend 22 Uhr sind die Hemden auf dem Hotelzimmer. Ok?“ Egal, wenn das Geld weg ist habe ich eben 52 Euro für ein Ganztages-Taxi bezahlt. Rein ins Tuk Tuk zur nächsten Station ans Wasser. Rauf aufs Long Tail Boot mit LKW-Motor und mit Hochgeschwindigkeit den Chao Phraya River entlang.07. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese Entlang zwischen Elend und Prunk der Tempel und der Skyline Bangkok’s. 07. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-2Endstation mit Blick auf den State Tower. In der 64. Etage ist das Sirocco Restaurant, wo auch der Film „Hangover“ eine Szene hatte.  WOW!!! 07. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-3Kultur muss natürlich auch sein und so sind wir nach Wat Pho (Tempel des liegenden Budda) gefahren. 07. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-5Ein buddhistischer Tempel der Extraklasse. Er liegt in der Nähe des Königspalastes in der Altstadt von Bangkok. Supergünstiger Eintritt inklusive einer Flasche Wasser. Die Anlage ist relativ groß und in einem wunderschönen Zustand. 07. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-4Bei den Menschenmassen hat uns sogar unser Fahrer wiedergefunden „unglaublich“ und zum Shopping ins MBK Center gekarrt. Der Einkaufswahnsinn auf sieben Etagen. Von Profigeschäften bis Straßenhändler in einem Gebäude. Allein die Fressmeile ließ keine Wünsche übrig… WAHNSINN!! Zurück im Hotel erst einmal durchgeatmet und mein „Stadt App“ geöffnet und „Umkreissuche“ ausgewählt. Anzeige: Rotlichtviertel in 1, 2 und 3 Kilometer. Ok, raus ins Nachtleben und mal sehen ob das wirklich so ist wie alle sagen… und – es ist so! In jedem Restaurant sitzen Mitfünfziger mit jungen Thailänderinnen. Die Häufigkeit ist doch bemerkenswert. Ballermannerprobt biegen wir in die erste Seitenstraße ein. Links und rechts offene Discotheken bzw. Bars mit top Musik und winkenden lockenden Frauen. Hier bleibt keiner allein, nur wer unbedingt will. So viele Menschen und kaum Gedrängel, viele Autos aber ungewöhnlich wenig Hupgeräusche. Eine Großstadt so völlig anders als in Europa und doch so vertraut. Bangkok ist eine Reise immer wieder Wert. Übrigens wurden um Punkt 10:00 Uhr abends meine Armani Hemden in bestem Zustand geliefert.  Am nächsten Tag ging es weiter nach Phuket in den Marina Yacht Hafen. Dort haben wir einen Katamaran bestiegen und sind 8 Tage zu sechst plus zwei Mann-Besatzung im Golf von Thailand geschippert. Jeden Tag sind wir zu einer neuen Insel gefahren und haben dort geankert – ohne Touristen an einsamen Sandstränden und den Sonnenuntergang für uns allein. Shat, unser thailändischer Koch, hat Mutti’s Rezepte mitgebracht und jeden Tag das tollste Essen gezaubert. Und Hap unser Kapitän hatte das schönste Lächeln bei jedem Wetter. Da zur Zeit in Thailand Regenzeit ist hatten wir auch dreimal 5 Minuten Regen und das war gar nicht mal schlecht bei der Hitze. Die witzigsten Highlights waren wohl die Schuhe die man vor dem Supermarkt ausziehen musste, Foto von Mr. Porn, Chinesen die nicht schwimmen konnten und an einer Leine ins Meerwasser gelassen wurden. Anschließend wurde Brot in die Mitte der Meute geschmissen, um Fische anzulocken wodurch alle Fotoapparate zum Großeinsatz kamen (brüll). Die Bootstour war so Klasse, das ich das sowieso nicht erklären kann, darum hier ein paar Bilder. 10. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-211. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese13. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese13. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-214. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese 14. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-2 14. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-3 14. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-4 24. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese 24. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-2 24. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-3 24. August 2015Thomas-Reppmann-FotoFriese-4

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