USA – Der Westen – Reisebericht

USA – Der Westen – Reisebericht

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Alle Welt spricht von dem traumhaften supertollen Urlaub in den USA. Als neugieriger Mensch kann man sich dem nicht entziehen und fährt lemmingmäßig hinterher. Flug von Frankfurt mit der A380. Schon beeindruckend das Flugzeug. Super Service, stabiler Flug aber die großartige Werbung für die neuen Sitze sind stark übertrieben. Erster Stopp San Francisco. Transfer vom Flughafen zum Hotel war gebucht aber keiner da. Geht ja gut los. Egal -Taxi geschnappt und los. Eingecheckt und erst mal die Stadt erkunden. Thomas-Reppmann-FotoFriese-19pBei Fisherman`s Wharf den Pazifik angefasst. Wieder ein Weltmeer abgehakt. Das Erste was auffällt ist, dass hier gefühlt so viele Deutsche wie auf Mallorca rumrennen. Der Tipp, Alcatraz von zu Hause aus zu buchen war perfekt da alles ausgebucht war. Cable Car fahren ist was für Technikfreaks und eine lustige Art die Hügel zu umgehen. Zwar ist es teuer und man muss zur Rushhour erst mal einen Platz bekomme aber no risk, no fun. Am nächsten Tag Fahrräder geliehen und eine große Rundtour gestartet. Ich wollte mal ein E-Bike testen aber wegen dem hohen Preise haben wir dann doch die einfachen Bikes genommen. Wenn man das so macht sollte man den vorgegebenen Strecken folgen, da diese moderat zu bewältigen sind. Fährt man wie wir auch mal andere Wege, wird man zwar mit der besseren Aussicht belohnt aber kotzt sich auch die Seele aus dem Leib. Bike the Bridge – Einmal mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge fahren. Coole Idee, die allerdings mehrere hatten zumal die Brücke nicht im Nebel lag sondern sich in ihrer ganzen Pracht zeigte. Überall Leute wohin man auch schaute. Alle wollten auf die Brücke und die Hälfte war mit dem Bike unterwegs um anschließend in dem beschaulichen Fischerdorf Sausalito einzufallen. Bei einem kleinen Mexikaner habe ich die Tapas meines Lebens gegessen. Da der Ort sehr überfüllt war sind wir weiter nach Tiburon gefahren. Ab auf die Fähre nach San Francisco, fertig war die Rundtour von ca. 30 km. Nächster Stopp Monterey: Crab Bowl muss man einfach mal probiert haben und anschließend  whale watching vom Feinsten.  Die Wale waren echt nah zu beobachten. Das coole war der Kapitän, denn nicht er ist zu den Walen gefahren sondern die Wale sind zu uns gekommen. Am Festland zurück in einem Restaurant eingekehrt und bei Pizza und zwei Flaschen Monterey Chardonnay Wein bei dem Bremer Inhaber verzehrt. Ihm dabei alles Gute für seine Tochter gewünscht die in Westerstede ein Praktikum macht. Die Welt wird kleiner! Am nächsten Tag entlang der 17 Mile Road nach Pebble Beach gefahren. Hier ist einer der schönsten Golfplätze dieses Planeten. Weiter den langen Strand entlang in Richtung des netten Ortes Carmel gefahren. Thomas-Reppmann-FotoFriese-4pClint Eastwood war hier mal Bürgermeister. Den Tagesabschluss haben wir am Point Lobos verbracht, wo wir an einer schönen Felslandschaft den Seelöwen zugehört und den tollen Sonnenuntergang genossen haben. Auch die Amis wissen wie man Geld macht und so muss man für die Privatstraßen und Privatparkplätze jeweils 10,– Dollar zahlen. Auch dies hat sich gelohnt. Heute geht es entlang der A1 Küstenstraße nach San Simeon. Die Küstenstraße ist atemberaubend und San Simeon nicht erwähnenswert auch wenn wir am Frühstückstisch wieder Wale gesehen haben. Ausgeschlafen und weiter nach Santa Barbara. Nach der langen Fahrt einen ausgiebigen Fußmarsch zum Strand gemacht. Tolle Gegend und eigentlich tollem Strand. Wenn da nicht die ganzen Algen mit den dazugehörigen ca. 12 Millionen Fliegen pro qcm gewesen wären. Irgendetwas ist ja immer. Dafür wurden die Temperaturen immer wärmer. Der Weg in Richtung Mexiko macht sich schon bemerkbar. Weiterfahrt nach Los Angeles mit Zwischenstopp in Camarillo zum Shoppen. Die Karte hat geglüht! In Downtown LA den Mexikanern bei Livemusik und Tanz zugeschaut. Tolle Stimmung die auch hungrig macht. Kleiner Tipp: in jedem Restaurant hängt ein kleines Schild mit einem A, B oder C drauf. Diese Läden sind geprüft worden und es empfiehlt sich das „A“ zu wählen. LA ist echt riesig und die Sehenswürdigkeiten liegen gerne mal 30 km auseinander. Somit haben wir am ersten Tag die Universal Studios besucht. Wenn man rechtzeitig da ist kann man sich das VIP Ticket sparen (es sollte 245,– $ pro Person kosten) und kommt auch so überall schnell rein. Es war ein guter Anfang für LA. Thomas-Reppmann-FotoFriese-8pDen Abend haben wir am Santa Monika Beach (ohne Algen) ausklingen lassen. Da man ja der absolute Tourist ist, muss eine Stadtrundfahrt auch mal sein und wenn nicht hier wo denn dann. Somit hatte ich von Deutschland aus eine deutschsprachige ganztägige Stadtrundfahrt mit Sandra & Dennis gebucht. Die haben reichlich gute Tipps gegeben und wirklich alle Sehenswürdigkeiten abgefahren. LA ist wirklich riesengroß und für mich Landei einfach zu BIG. Schnell fliegen die Tage an einem vorbei so dass es auch schon weiter zum nächsten Stopp Visalia ging. Visalia ist ein kleiner netter Ort mit Zugang zum Sequoia Nationalpark. Haben eine wunderschöne ewig lange Fahrt durch die Berge gemacht und die big trees bestaunt. Einen zwei Kilometer langen Spaziergang durch die Natur unternommen und vor einem Braunbären zum stehen gekommen. Er war zwar klein aber keine 10 Meter entfernt. Ein bisschen habe ich mich schon nach Mutti umgeschaut, aber nichts passiert. Alle sind entspannt ihres Weges gegangen. Cool! Nach so viel Natur muss Action her und das bekommt man in Las Vegas. 43 Grad und Party wohin das Auge schaut. Eingecheckt ins MGM Hotel mit seinen über 5.000 Zimmern. Das Hotel ist so groß das man sich verlaufen muss. Entertainment wohin das Auge schaut. Elegant oder per Badelatschen an die Zockerstationen. Hier gibt es alles. Wer zum Pool will rennt durchs halbe Hotel in Flip Flops oder Tanga, egal Hauptsache entspannt zum nächsten Nass. Wer denkt er kann sich dem ganzen Trubel außerhalb des Hotels entziehen, der irrt denn da geht überall die Post ab. Die Amis sind verrückt und haben Spaß neu definiert. Eine Möglichkeit war die Battlefield Ballerbude.Thomas-Reppmann-FotoFriese-14p Hier war es möglich Waffen ohne Ende zu schießen. Jeder der dort war hatte selber welche. Der Taxifahrer, der canadische Familienvater und dessen Frau. Ich bin ja Pazifist, aber das war Fun vom Feinsten. Wer in Las Vegas länger Urlaub macht, muss entweder viel Geld, viel Glück oder einen an der Waffel haben. Zwei Übernachtungen waren für uns voll ausreichend um freiwillig wieder in die Wüste zu fahren. Ab zum Hoover Staudamm. Gar nicht so spektakulär wie man meint aber doch schon einen Abstecher wert. Es ist zwar sehr windig dort aber großartig rumlaufen bei der Hitze muss auch nicht sein. Schließlich hat man sich an die Fahrweise gewöhnt und fährt zum Highlight, von aussteigen hat da keiner was gesagt. Weiterfahrt zum Grand Canyon. Auf einmal gibt es wieder Temperaturunterschiede und sogar Wetter. Regen und Nebel versauen und den Helikopterflug. Zum Abend wird das Wetter besser und wir werden mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang belohnt. Das macht Lust auf mehr und somit kaufen wir ordentlich ein um am nächsten Morgen um 05:00 Uhr zum Sonnenaufgang zu schleichen. Auch das war´s Wert. 12:00 Uhr nächster Versuch eines Helikopterfluges – nee Nebel … schitt. Thomas-Reppmann-FotoFriese-15pAlso laufen wir die Abrisskante entlang und werden mit tollen Bildern belohnt. Nach vielen Kilometern wandern geht es am nächsten Tag nach Phoenix um nach einer weiteren Nacht den Heimweg anzutreten. Ein paar witzige Dinge sind: – das keine Toilette die ich gesehen habe eine Klobürste hatte. Und es hat funktioniert – Respekt. – Rechts vor Links gibt es nicht. Wer zuerst kommt hat Vorfahrt. – Auf dem Highway kann links und rechts überholt werden. – Preisschilder machen einen wahnsinnig, da sie mal mit Tax (MwSt.), mal ohne ausgezeichnet sind. – Trinkgelder sollen gegeben werden, aber mal ist der Tip auf der Rechnung vorhanden, mal nicht. Eventuell steht auch einmal auf der Rechnung 15% Summe XX, 18% Summe YY oder 20% Summe XY. Hier soll der Kunde entscheiden was er geben möchte. Egal man muss genau schauen und meistens rechnen. Und auf keinen Fall den Tip vergessen. Dann kommt aber der rote Kugelschreiber. Kann allerdings auch lustig sein. Was kann man abschließend sagen: ein toller Urlaub unheimlich viel gesehen, supernette Leute getroffen, es hat sich gelohnt. Eine Urlaubsformel hat sich auch hier wieder bestätigt: Da wo ein Golfplatz ist, ist es schön! Vielleicht habt Ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht.

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Ich bin wie immer gespannt auf Eure Erfahrungen.

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